
TSV Ehningen – Sportfreunde Schwäbisch Hall (Samstag, 14:00 h)
Durch den Tausch des Heimrechtes steht bereits das nächste Verbandsligapiel auf der Schalkwiese an. Die Aufgabe ist einmal mehr sehr anspruchsvoll.
Zu den ungeschlagenen Mannschaften in der Verbandsliga gehört der nächste schwere Gegner aus Schwäbisch Hall. Zwei Siege und drei Unentschieden lassen die Mannschaft zwar nicht ganz nach vorne kommen, aber man ist in Schlagdistanz zu den ganz vorderen Tabellenregionen.
Mit Tobias Weis steht ein ehemaliger langjähriger Bundesligaspieler an der Seitenlinie. Alexander Aschauer mit langjähriger hochklassiger Amateur- und Profierfahrung ist als spielender Co-Trainer der verlängerte Arm auf dem Rasen.
Der Kader wurde vor der Saison umgebaut und verstärkt. Bei der Nennung des Saisonzieles stapelte der letztjährige Tabellensiebte mit Klassenerhalt bewusst tief.
Beim TSV Ehningen war die 0:5 Niederlage gegen Göppingen vom Ergebnis her ernüchternd. Es reichte nicht im großen und ganzen ordentlich zu spielen, in entscheidenden Situationen vorne und hinten fehlte das letzte Quäntchen um am Ende etwas zu holen. Dies gilt es besser zu machen.
Vor den Spielen bei Calcio, Ehningen und Rottenburg forderte Trainer Tobias Weis von seiner Mannschaft 7 Punkte. Nach dem Unentschieden in der Vorwoche muss nun also ein Sieg auf der Schalkwiese her.
Die personelle Situation bei den Schalkwiesenkickern ist an sich unverändert. Leon Nowak hat sich bei einem Einsatz in der 2. Mannschaft verletzt, alle anderen, außer den Langzeitverletzten, sind soweit fit.
„Wir freuen uns natürlich, dass wir noch mal zu Hause spielen können und eben nicht auswärts ran müssen. Mit Schwäbisch Hall wartet allerdings schon der nächste Brocken auf uns.“ lässt Ehningens Coach keinen Zweifel.
„Beim Gegner sind die zwei Trainer ein bisschen die Stars, wenn man das so sagen kann. Mit Tobias Weis als Ex-Bundesligaprofi und Alexander Aschauer, der letztes Jahr auch mal in Ehningen gespielt hat, damals im Pokal noch mit Gmünd, der bringt natürlich schon echt wahnsinnig viel Qualität mit bei denen vorne im Sturm.“ zeigt Johannes Pfeiffer gewissen Respekt.
„Ich glaub ja, dass die schon auch sehr ambitioniert sind. Man hat ja auch immer wieder gehört, dass die auch den Anspruch haben vorn dabei zu sein. Das Unentschieden gegen Calcio, ähnlich wie letzte Woche auch bei Göppingen, führt dazu, dass der jeweilige Gegner mit ein bisschen mehr Wut im Bauch und Konzentration kommt, als wenn man die Woche davor deutlich gewonnen hätte. Ob das jetzt positiv oder negativ für uns ist, muss man sehen.“ interpretiert er.
„Für uns geht es darum, dass wir eine Reaktion zeigen auf das Spiel der letzten Woche. Das Ergebnis war natürlich sehr bitter in der Höhe, sicher auch etwas zu hoch ausgefallen. Die Reaktion darauf bezieht sich auf die Art und Weise wie wir Fußball spielen. Wir haben diese Woche noch mal ein paar Sachen verändert bzw. einstudiert und werden auch am Samstag in zwei, drei Bereichen etwas verändert auftreten. Damit hoffen wir natürlich, dann wieder unsere Qualitäten auf den Platz zu bekommen, um uns dann wieder belohnen zu können.“ kündigt der Ehninger Coach an.
„Ich spüre aktuell noch keinen Riesendruck. Wir sind immer noch sehr gut im Soll und auch jetzt gegen Schwäbisch Hall ist es so, dass wir eigentlich wieder nur gewinnen können. Jeder rechnet da mit einem Sieg von Schwäbisch Hall und wir versuchen wieder alles reinzuwerfen und dann werden wir sehen, ob es am Ende zu etwas reicht.“ verdeutlicht Johannes Pfeiffer. „Ich bin davon überzeugt, dass wenn wir wieder unsere Normalform an den Tag legen, können wir es dem Gegner maximal schwer machen. Dazu braucht man natürlich wieder Spielglück und vielleicht die ein oder andere individuelle Top-Leistung, um uns dann wieder mit einem Punkt zu belohnen. Das wäre natürlich jetzt schon sehr wichtig. Gerade auch damit wir erst gar nicht in ein Tief reinkommen, ist die Reaktion schon essenziell und im Heimspiel auch möglich.“

NK Croatia Sindelfingen – TSV Ehningen II (Sonntag, 15:00 h)
Das hatte man sich anders vorgestellt. Dem Auftaktsieg folgten für Ehningen II zwei Nullnummern. Ein 0:0 bei Fortuna Böblingen und 0:1 gegen Lauchhau-Lauchäcker war gemessen an den eigenen Ansprüchen viel zu wenig.
Ob nun im Auswärtsspiel der Turnaround folgt? Dazu wäre vor allem notwendig, die Chancen besser zu nutzen. In der letzten Saison gelangen zwei Kantersiege (7:0 und 11:0 !), davon darf man sich auf keinen Fall blenden lassen – ein Selbstläufer wird es nach den bisherigen Spielen nicht!
„Die letzten zwei Spiele sitzen immer noch sehr tief, weil es einfach zwei Gegner waren die schlagbar waren, wo wir auf jeden Fall hätten punkten müssen. Klar, bei Fortuna haben wir gepunktet, aber auch das war zu wenig.“ blickt Ishak Bayrak enttäuscht zurück. „Jetzt sind wir natürlich in der Pflicht und müssen gegen Croatia Sindelfingen gewinnen. Eine Mannschaft, die wir schon von letztem Jahr kennen. Die hohen Siege aus dem letzten Jahr müssen schnell aus den Köpfen raus.“
„Ich erwarte auf jeden Fall ein Geduldsspiel, in dem wir versuchen werden frühzeitig ein Tor zu schießen, dass der Knoten bei uns dann endlich platzt. Bei allem Respekt vor dem Gegner, die kriegen das Jahr für Jahr immer irgendwie hin, dass die eine Mannschaft auf die Beine stellen und dann die Runde auch durchziehen. Die letzten zwei Spiele gegen die verliefen sehr fair und das macht auch mal Spaß.“
„Drei Punkte sind für uns auf jeden Fall auch Pflicht und wir müssen schauen wie es sich personell entwickelt.“ Der Spielertrainer selbst hat sich verletzt und droht auszufallen, ebenso wie Ahmet Tütüncü und auch bei Görgis Bayrak ist der Einsatz noch nicht sicher.
„Natürlich werden da noch mal andere die Chance bekommen, von Anfang an zu spielen, sich zu beweisen, das entscheidet sich im Training wie wir am Sonntag auflaufen. Das Ziel bleibt gleich, es gibt für uns nichts anderes, außer einen Sieg gegen Sindelfingen um an der Spitzengruppe dran zu bleiben, dass der Abstand nicht größer wird.“
