
TSV Ehningen II – 1. FC Lauchhau-Lauchäcker 04 0:1 (0:1)
Es war das erwartete Geduldsspiel für den TSV Ehningen, in mancherlei Hinsicht eine Kopie des Spiels der Vorwoche gegen Fortuna Böblingen. Unglücklicherweise verletzte sich Spielertrainer Ishak Bayrak bereits in einer frühen Phase der Partie.
Die Gastgeber hatten die Torchancen, spielten auf ein Tor, machten das Spiel und kassierten dann das Gegentor. Ein eigener Einwurf wurde zum Bumerang. Man verlor den Ball, es gab Einwurf für den Gegner, der schnell ausgeführt wurde, es wurde schlecht verteidigt und schon klingelte es hinten nach 34 Minuten.
Nach der Führung lautete die Devise für die Gäste verteidigen, man stellte sich hinten rein. Allerdings fiel den Schalkwiesenkickern zu wenig ein, bzw. man spielte zu kompliziert. Selbst in der Box kein Torabschluss, da noch mal ein Haken hier, ein Haken da. Es wurde quer gespielt im Sechzehner, weil kein Abnehmer da war. Dieses Bild zog sich durch das gesamte restliche Spiel. Durch taktische Wechsel wurde weiter Zeit von der Uhr genommen und die Blaugelben machten es bis Spielende einfach nicht besser.
„So kurz nach dem Spiel bin ich echt gefrustet“ machte der verletzte Spielertrainer aus seinem Herzen keine Mördergrube. „Jetzt haben wir nach drei Spielen vier Punkte. Es ist noch zu früh etwas zu sagen, aber wir müssen uns auf jeden Fall steigern. Wir müssen einfach „torgeiler“ sein. Das ist ist das zweite Spiel in dem wir kein Tor geschossen haben, das hatte ich seitdem ich in Ehningen bin noch nie, da muss einfach in Richtung Tor mehr kommen. Das war leider heute zu wenig von jedem einzelnen Spieler, so verlierst du auch mal ein Spiel gegen einen Gegner, der von dir nichts will.“Den Blick nach vorne gerichtet ist die Ansage klar „Wir müssen auf die nächste Woche schauen und es einfach besser machen. Frühzeitig das 1:0 machen und damit den Knoten platzen lassen und dann befreiter aufspielen – das ist das Ziel.“







